FAQ – Ultraschall

MEGASONEX Ultraschallzahnbürste

Die wichtigsten Facts zum Ultraschall in der MEGASONEX

Wie reinigt die MEGASONEX Ultraschall-Zahnbürste?

Mit 1.6000.000 Druckwellen pro Sekunde.

 

Der menschliche Speichel enthält über 800 Bakterienarten. Sobald wir die Zähne geputzt haben, bilden die Bestandteile des Speichels eine dünne Schicht auf den Zähnen, den sogenannten Biofilm (auch „Pellikel“ genannt), der wie ein zweiseitiges Klebeband ist. Er haftet an den Zähnen und bietet den Bakterien Platz zum Festhalten.

 

Wenn Bakterien auf diesem Biofilm haften bleiben, vermehren sie sich und bilden Bakterienketten auf der Zahnoberfläche. Bakterienketten, Lebensmittelreste und andere Komponenten im Speichel bilden so eine weiche gelbe Plaque, den Vorläufer des Zahnsteins.

 

Die Bakterienketten fressen Zucker und geben Säuren (Ameisensäure, Milchsäure oder Essigsäure) ab, die den Schmelz auf der Oberfläche auflösen und Hohlräume verursachen.

Sind die Bedingungen im Mund eher „basisch“ (pH-Wert höher als 8 oder 9), verkalkt der weiche Belag innerhalb von 8-10 Tagen und wird so zu Zahnstein. Verhindert man also die Bildung der Plaque, sollte sich kein Zahnstein mehr bilden.

 

Der Ultraschall in der MEGASONEX Zahnbürste mit einer Frequenz von 1,6MHz (1.6000.000 Druckwellen pro Sekunde) trennt die Bakterienketten und verhindert, dass sie an der Zahnoberfläche haften können. Mittels leichten Putzebewegungen werden die gelösten Fragmente der Bakterienketten entfernt.

 

Das Resultat: Eine gründliche und dabei sehr schonende und sanfte Zahnreinigung.

Wie wird der Ultraschall erzeugt?

Durch den Megacrystal.

 

Der Ultraschall wird bei der MEGASONEX Ultraschallzahnbürste durch einen Piezokristall, den hauseigenen Megacrystal™, erzeugt. Er befindet sich an dem oberen Ende des Handteils und ist so positioniert, dass er nach dem Aufsetzen des Bürstenkopfes direkt darunter liegt. Der Megacrystal™ generiert die medizinisch-therapeutischen Ultraschallwellen mit einer Frequenz von 1,6 MHz (96 Mio. Ultraschallwellen pro Minute).

Kann man den Ultraschall messen?

Zuhause – Nein!

 

Der Ultraschall in der MEGASONEX ist für den Benutzer lautlos und unsichtbar. Das liegt daran, dass der Frequenzbereich, in dem der Megacrystal™ arbeitet, für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbar ist. Ob der Ultraschall der Zahnbürste aktiv ist, kann man an der blauen Leuchtiode am Handstück erkennen.

 

Zuhause können Sie den Ultraschall zur Überprüfung nur sichtbar machen, wenn Sie im Besitz eines Hydrofons sowie Oszilloskops sind, welches für Messungen im Bereich von 1,0 MHz bis etwa 2,0 MHz kalibriert ist.

Ist der Ultraschall im Wasser sichtbar?

Nein, ist er nicht!

 

Das hat zwei einfache Gründe:

  1. Die Frequenz der MEGASONEX (1.600.000 Hz) ist sehr hoch
  2. Die Amplitude (Expansion und Kontraktion) des Piezo ist sehr klein

Typische Ultraschallbäder arbeiten auf Frequenzen zwischen 25.000 und 45.000 bzw. 80.000 bis 130.000 Hertz je nach Gerät. Um Wasser in Bewegung zu versetzten, braucht es eine niedrige Frequenz und eine hohe Amplitude. Diese Kombination drückt die Wassermoleküle zusammen und bildet Mikroblasen, die man allerdings nicht sehen kann (Kavitation). Die Mikroblasen implodieren, wenn sie mit harten Oberflächen in Berührung kommen und platzen mit dieser Energie den Schmutz weg. Diese Ultraschallbäder können lebendes Gewebe und Knochen schädigen, selbst Metall wird bei mehrfacher Reinigung mittels Ultraschall zerkratzt.

 

Da die Frequenz der MEGASONEX dagegen sehr hoch und die Amplitude klein ist, kann der Ultraschall das Wasser nicht in Bewegung versetzen. Dafür sind die Ultraschallbewegungen in der Bürste unbedenklich für das menschliche Gewebe.

Zerstört der Ultraschall auch die guten Bakterien im Mund?

Ultraschall generell wirkt tatsächlich auf alle Bakterien.

 

Es gibt jedoch einige Punkte zu beachten:

 

Zum einen ist die Frequenz der MEGASONEX nicht dazu bestimmt, alle Bakterien im Mund abzutöten. Anders als bei der Verwendung einer Mundspülung werden nur die langen Bakterienketten auf der Zahnoberfläche getrennt.

 

Der andere zu beachtende Faktor ist, dass nur etwa die Hälfte der 800 Bakterienarten im Speichel auf den Zähnen zu finden sind. Der Rest liegt auf der Zunge (versteckt zwischen den Papillen auf der Zungenoberfläche), auf der Mundschleimhaut und im Speichel. So gibt es viele Möglichkeiten, dass die „guten Bakterien“ nicht geschädigt werden.

 

Man muss sich Ultraschall also nicht als „Bakterienkiller“ vorstellen, sondern als Helferlein, dass die angehefteten Bakterienketten an der Zahnoberfläche ablöst. So macht der Ultraschall es deutlich einfacher, Plaque und Bakterien von der Zahnoberfläche zu entfernen.

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